EU will Handy-Gebühren im Ausland senken
IT, 28.08.2008, 17:21 Uhr
BRÜSSEL - Erfreulich für die Verbraucher: Die EU-Kommission peilt neue Obergrenzen für Handy-Gebühren bei der Nutzung im Ausland an - weil viele Anbieter nicht sekundengenau abrechnen, müssen die Kunden nach Auffassung der Brüsseler Behörde bisher häufig zu viel bezahlen.
Nationale Aufsichtsbehörden könnten gegen diese Mehrbelastung bei der grenzüberschreitenden Nutzung nicht vorgehen, die EU hingegen schon.
Für normale Handygespräche im Ausland werden die Höchstpreise nach Kommissionsangaben von Sonntag an gesenkt. Die Anbieter dürfen ihren Kunden dann für selbst gewählte Verbindungen pro angefangener Minute höchstens 46 Cent statt bisher 49 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer berechnen. Ankommende Gespräche dürfen noch 22 Cent statt bisher 24 Cent plus Steuern kosten.

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